Lange hat es gedauert, aber mit der Hilfe einiger Solawi-Mitglieder ging es am Ende doch noch mal flott: Das Unkraut ist auf ungefähr der Hälfte der Fläche endlich gejätet. Somit konnte Marcel die ersten Beete anlegen.

Dazu holte er sein neues Spielzeug hervor, der BCS Einachser 740 mit Rotationspflug. Schön rot und sauber glänzte der Pflug in der Sonne, bevor Marcel ihn ganz vorfreudig in Stellung brachte, um die erste Furche zu ziehen. Was das einer Schiffsschraube nicht ganz ähnlich sehende Ding nämlich macht, ist Erde hinter dem Einachser wegnehmen und nach rechts schmeißen. So ähnlich wie bei einer Fräse auch, sieht das Ergebnis nachher pulverisiert aus.

Wir haben also einen 95m langen Faden gespannt, der die Beetkante angibt. Dann musste Marcel das rechta Außenrad so entlang der Schnur positionieren, dass der Pflug seine Arbeit mit einem Abstand von 10cm zur Schnur verrichten konnte. Das eingeklappte Stützrad sorgte dafür, dass die rote Schraube ungefähr 20cm tief im Boden wühlen konnte. So tuckerte Marcel mit seinem liebsten Gartengerät nun also die gesamte Länge der Anbaufläche einmal hin, und einmal her. Dann wieder hin, dann wieder her. Ach, hat ihm das Spaß gemacht! =)

Am Ende hatten wir lange Streifen von jeweils 75cm breit und Furchen von je 40cm breit und 10 – 20cm tief dazwischen. Jetzt brauchten wir nur noch das Maßband anlegen und die jeweils 10m der Beete ausmessen. Die Querwege haben wir auf 1,70m festgelegt, weil wir in Zukunft dort mit dem Einachser wenden können müssen. Später wollen wir unsere beiden anderen Aufsätze, nämlich die Kreiselegge und den Schlegelmulcher, für einzelne Arbeiten hier und da verwenden.

So sieht das also jetzt auf unserer Gärtnerei aus! Links wunderhübsche tolle Beete, und rechts die Queckehölle 😀

Jetzt fahren wir Kompost aus, können die ersten Kulturen aussäen und nebenbei immer mal wieder hier und da nen Quadratmeter Quecke entfernen. Das wird sich noch über ein Weilchen hinziehen, bis hier nicht nur 32 sondern 80 Beete angelegt sind.